Die Kooperation mit Haifa und die Zivilklausel

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Studis,

liebe Dozierende und Forschende,

der Landauer Allgemeine Studierendenausschuss begrüßt die anstehenden Kooperationen der Friedensforschung an den Universitäten Haifa und Landau. Internationale Zusammenarbeit ist für die zivile Friedens- und Konfliktforschung unabdingbar. Mithilfe einer Selbstverpflichtung könnte auch die Uni Koblenz-Landau ein zivil ausgelegtes Forschungsprofil garantieren, wie eine Vielzahl wissenschaftlicher Institutionen in Deutschland es bereits tut.

Die zum WS20/21 geplante Verzahnung ist auch für die internationale Zivilforschung von konkreter Bedeutung. Bisher konnte der Campus Landau als Teil der Universität Koblenz-Landau keine Zivilklausel vorweisen, die militärische Forschungsaufträge am Campus ausschließen würde. Die Aufklärungsforschung am Koblenzer Campus schloss bisher aus, die Landauer umwelt-, menschen-, und friedensorientierte Forschung auch auf rechtlicher Ebene umzusetzen. Vor dem Hintergrund des neuen Erasmusprogramms und der anstehenden Neustrukturierung befürwortet der Landauer AStA eine gemeinsame Zivilklausel ausdrücklich. Auch die anstehende Novellierung des rheinlandpfälzischen Landeshochschulgesetzes sieht bislang keine Zivilklausel vor. Die Beispiele Thüringen und Bremen belegen derweil die Möglichkeiten landesgesetzlicher Regelungen.

Dass ihre Uni heute zu den 24 deutschen Universitäten ohne Zivilklausel gehört, hat die Landauer Studierendenschaft wiederholt beklagt. Der AStA Landau fordert eine Zivilklausel für die aus der Neustrukturierung entstehende Uni, um das bestehende zivile Forschungsprofil zu bestätigen und auch rechtlich zu verankern.

Liebe Grüße,


AStA Landau.

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