Bericht zur LAK-Sitzung in Bingen vom 19.04.2018

Liebe Studierende, auf dieser Sitzung der LandesAstenKonferenz(LAK) haben wir uns hauptsächlich mit dem Semesterticket und der Akkreditierung von Studiengängen beschäftigt.
Zum Semesterticket kann ich leider nicht viel sagen, da vieles einer Geheimhaltungspflicht unterliegt. Es sei zum Semesterticket gesagt, wir sind dran und es wird!
Die Positionen der LAK zum Semesterticket könnt ihr unter den folgenden Links hier und hier nachlesen.
Zur neuen Landesverordnung zur Akkreditierung von Studiengängen wurde eine Position der LAK besprochen. Dazu sei zu sagen, dass wir einen weiteren Einschnitt in die Lehre als nicht sinnig erachten und viele Punkte der neuen Verordnung ablehnen. Die Einschnitte werden direkte Auswirkungen auf die Prüfungsordnungen haben und die Studiengänge weiter verschulen. Es wird zu wenig auf die Freiheit der Lehre eingegangen, was es neuen Wegen der Lehre sehr schwer macht. Dieser Konservatismus und damit einhergehender Leistungszwang von Studiengängen sorgt eher für eine schlechtere Lehre und Ausbildung und sollte einem Bildungsstandort wie Deutschland nicht würdig sein.
Des Weiteren haben wir nur administrative Dinge besprochen.

Bericht des Rates der Stadt vom 22.04.2018

Liebe Studierende,
wir waren für euch beim Rat der Stadt, welcher Turnusgemäß im Konferenzraum der Uni tagte. Für euch haben wir einige Punkte der Sitzung zusammengefasst und sie in Themenbereiche geordnet.

Themenbereich Integration:
Im Tagesordnungspunkt zu Aktivitäten der Integration wurde eine Debatte über Kooperationen aus der Studierendenschaft und der Universität mit der Stadt geführt, wobei die Stadt sich für nachhaltige Lösungen interessiert.

Themenbereich Wohnen:
Laut Oberbürgermeister Hirsch fehlen in den nächsten 10 Jahren in Landau 2500 Wohnungen, wohingegen aktuell nur Flächen für 1200 Wohnungen erschlossen sind. Deshalb startete eine Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum, deren Ziel die verstärkte Förderung von sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau für Studierende ist. Weiterhin wird ein Wohnpark am Ebenberg erschlossen. Angestrebt wird die Gründung einer bis dato noch nicht existenten stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft und ein Strukturpakt für 2000+x Wohnungen.
Des Weiteren gibt es ein Kategoriesystem innerhalb der Stadt, das allerdings nicht weiter erläutert wurde. Dieses ist von der Stadt genehmigt und ihr bekannt, wobei 1500 Betten für Studierende genehmigt worden sind, die in der Theaterstraße und Thomas-Nast-Straße stehen sollen. Witerhin besteht das Ziel 50 gemischt bezogene Wohnungen mit 1200 Betten zur Verfügung zu stellen. Durch die Weißenburgerstraße existieren bereits weitere 350 Betten, die allerdings nicht zur gewünschten bzw. erwarteten Entspannung des Wohnungsmarktes führten, obwohl Studierende aus der Peripherie rund um Landau das Angebot nutzten. Am katastophalen Zustand des Wohnungsmarktes änderte sich nichts.
Allerdings wird eine Konzeptvorgabe erarbeitet um am Wohnpark am Ebenberg sozialen Wohnraum bzw. Wohnraum für Studierende zu erschließen. Die Trennung der Anforderungsbereiche führt zu Vermutungen der für die Studierenden höheren Kosten, wodurch Menschen mit sehr wenig finanziellen Mitteln gegeneinander ausgespielt werden, was allerdings nur eine subjektive Meinung darstellt.

Daraufhin meldete sich der Vertreter vom Studierendenwerk Vorderpfalz Herr Reiß zu Wort. In drei Anlagen des Studierendenwerks finden sich 383 Plätze in Landau, wovon 144 langfristig vermietet sind. Durch die stetig steigende Zahl der Studierenden übersteigt die Nachfrage das Angebot um das drei- bis vierfache. Der Markt sei absolut abgegrast, die Studierendenwerke nicht konkurrenzfähig auf dem Bietermarkt für Bauflächen. Weiterhin ergeben sich Probleme in der Zuschussfinanzierung, denn die Landesmittel wurden gestrichen. Eine Wohneinheit kostet im Bau mit Grundstück knapp 80.000 Euro, woraus sich ein benötigtes Kapital von 3,3 Mio. Euro für das Studierendenwerk ergäbe. Außerdem sind ISB Kredite unattraktiv, da Studierende Wohnberechtigungsscheine bräuchten. Die Stadt fordert 6,60 Euro pro Quadratmeter als Kaltflächendeckung, womit sich aber nur sehr schwer wirtschaftlich arbeiten lässt. Häufig ist eine langfristige Refinanzierung unmöglich, welche allerdings für die Durchführung von Renovierungsarbeiten benötigt werden würde. Es werden neue Wege seitens des Studierendenwerks angestrebt, wobei ein großer Discounter Wohnungen für Studierende baut,die zum Wintersemester 2019/20 bezugsfertig wären. Offen ist eine weitere Möglichkeit mit 250 Wohneinheiten. Anders bestünde keine Wirtschaftlichkeit bezüglich Bestandhaltungskosten der Immobilie für den Discounter. Der Weg stellt also einen Trade-Off dar, den das Studierendenwerk gehen muss, um überhaupt ein Wohnungsangebot stellen zu können.

In seiner Erwiderung erläuterte Oberbürgermeister Hirsch, dass die Stadt nur nach de Bodenrichtwert Land verkaufen dürfte und aktuell das Gelände am alten Rangierbahnhof im Zentrum der Interesse stünde.

Neue AStA-Referent*innen gesucht!

Du bist engagiert und setzt dich gern für das Wohl der Allgemeinheit ein? Du verfasst gern Texte und lebst dich gern kreativ aus? Du läufst oft über den Campus Landau und denkst hier könnte man einiges ökologischer und nachhaltiger gestalten?

Dann ergreife die Möglichkeit und werde AStA-Referent*in!

Was genau machst Du da?

Als AStA-Referent*in bist du die direkte Vertretung der Studierendenschaft unserer Uni am Campus Landau. Diese Arbeit setzt für alle Referate ein hohes Maß an eigenverantwortlichem Arbeiten und Teamfähigkeit voraus. Als AStA-Referent*in hast du die Möglichkeit das studentische Leben in Landau in vielen Bereichen zu verändern und zu verbessern. Zu unseren Sitzungen hast du außerdem Anwesenheitspflicht. Dort werden alle möglichen Themen, die die Studierendenschaft aktuell betreffen und die den AStA umtreiben, besprochen und dazu Beschlüsse gefasst.

Hab ich einen spezifischen Themenbereich, in dem ich arbeite? 

Ja! Aktuell sind folgende Referate vakant, also unbesetzt:

-Fachschaften und Projekte

-PR und Öffentlichkeitsarbeit

-Umwelt und Mobilität

Was sind meine referatsspezifischen Aufgaben bei Fachschaften und Projekte?

Im Referat für Fachschaften & Projekte wärst du die direkte Schnittstelle zwischen Fachschaften, Hochschulgruppen, Projekten und des AStA. Du wärst damit  Ansprechpartner*infür jegliche Fragen und Probleme dieser und versuchst durch Mails, Telefonate und Treffen in ständigem Austausch zu stehen. Du kooperierst außerdem mit dem Fachschaftsrat und wirkst dort durch Anwesenheit, Austausch mit dem Vorsitz des Fachschaftsrates und stetige Mitarbeit

mit. Außerdem gehört es zu deinen Aufgaben Bestätigungen für Fachschaften und Hochschulgruppen bzgl. ihrer Tätigkeiten auszustellen.

 Was sind meine referatsspezifischen Aufgaben bei PR und Öffentlichkeitsarbeit?

Als Referent*in für PR und Öffentlichkeitsarbeit kommen verschiedene Aufgaben in den Bereichen Design und Kommunikation auf dich zu. Einige deiner Hauptaufgaben betreffen die Homepage des AStA, die Pflege der sozialen Netzwerke – wie zum Beispiel Facebook- und das Schreiben der monatlichen Newsletter, in denen du den Studierenden berichtest, was hochschulpolitisch gerade abläuft. Weiterhin pflegst du  Kontakte mit Personen außerhalb der Uni und designst bei Veranstaltungen Poster, Bändchen, Eintrittskarten, usw. Außerdem bist du erste*r Ansprechpartner*in für Anfragen der Pressestellen innerhalb und außerhalb der Universität.

Was sind meine referatsspezifischen Aufgaben bei Umwelt?

Das Referat Umwelt und Mobilität wird von zwei Referent*innen besetzt. Momentan kümmert sich unser Referent Ahmed vor allem um unsere beiden studentischen Fahrzeuge. Gemeinsam könnt ihr aber überlegen wie ihr euch die Themen aufteilen möchtet und wo ihr zusammen arbeiten möchtet. Zu den Aufgaben des Referats für Umwelt und Mobilität gehört die Zusammenarbeit mit allen Gruppierungen am Campus, die man beim Erreichen ihrer nachhaltigen Ziele unterstützen kann, das eigenverantwortliche Initiieren von Ideen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit am Campus, die Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Vertreter*innen, um studierendenfreundliche Mobilität voran zu bringen und das Verwalten und Verleihen der studentischen Fahrzeuge. Natürlich sind diese Aufgaben nicht alle fest vorgeschrieben und du kannst deine Schwerpunkte selbst setzen. Wichtig ist es, dass du Lust hast mit Ahmed zusammenzuarbeiten und dass ihr gemeinsam möglichst viele Themenfelder abdeckt.

Du hast Interesse an einem der Referate, willst mehr erfahren und Dich bewerben?

Dann melde dich bei uns unter vorsitz@139.14.11.36! Wir freuen uns auf Dich!

Vorläufiger Bewerbungsschluss ist der 10.04.2018.

Nachbericht 59. Mitgliederversammlung des freien zusammenschlusses von student*innenschaften

Hallo liebe Studis, wir wollten euch kurz über die Geschehnisse der 59. Mitgliederversammlung des freien zusammenschlusses der student*innenschaften informieren. Wir waren für euch mit einer vierer Delegation anwesend und haben einiges zu verkünden!
Erneut sind wir im höchsten beschlussfassenden Gremium zwischen den Mitgliederversammlungen des fzs, dem Ausschuss der Student*innenschaften, vertreten. Des Weiteren wurden einige AStArierinnen in Ausschüsse des fzs gewählt. Laura Kurz, Referentin für Studium, wurde in die Ausschüsse für Studienreform und Hochschulfinanzierung und -struktur gewählt. Rebekka Statz, Referentin für Soziales, wurde in den Sozialpolitikausschuss gewählt und Laura Zillgen, Referentin für Soziales, wird auf der kommenden Sitzung des Sozialpolitikausschusses kooptiert!

Des Weiteren haben wir uns aktiv bei den Anträgen zur Struktur des Verbandes und der Satzung eingebracht. Strukturell wird deutlich mehr auf die Quotierung geachtet und auch die feministische Praxis des Verbandes wird verbessert. Wir haben die Eindrücke aus dem strukturellen Antrag „Feminismus als Querschnittsthema“ mitgenommen und möchten auch für eine bessere feministischere Praxis an unserer Hochschule sorgen. Uns ist es sehr wichtig, dass in den hochschulpolitischen Strukturen unserer Universität Frauen* mehr eingebunden werden.

Der fzs möchte eine bundesweite Kampagne gegen Wohnungsnot durchführen. Wir finden das mehr als unterstützendeswert, da auch wir in der Stadt Landau massive Probleme mit bezahlbarem Wohnraum haben. Wohnen muss bezahlbar und günstiger Wohnraum für alle verfügbar sein. Darüber hinaus muss auch eine bessere infrastrukturelle Lage innerhalb Landaus und im Land Rheinland-Pfalz durchgesetzt werden.

Auch stehen wir voll hinter dem Antrag „Anwesenheitspflicht?! Das steht auf meiner Not-ToDo-Liste!“. Es gibt keine empirische Evidenz, dass eine Anwesenheitspflicht den tatsächlichen Lehrerfolg garantiert. Bei Praktika und tatsächlich praxisorientierten Veranstaltungen macht eine Anwesenheit aus dem Veranstaltungscharakter her Sinn, allerdings nicht bei Vorlesungen oder Seminaren theoretischer Natur. Die Bevormundung der Studierenden steht für uns im Widerspruch zu der Vermittlung von Eigenständigkeit und kritischem Denken, welches die Hauptaufgabe einer Hochschule sein sollte.

Weitere Infos und die genauen Wortlaute der Anträge findet ihr unter: http://fzs-mv.de/

Sekki in den Semesterferien

Liebste Studis,

damit ihr uns auch während der Ferien persönlich erreichen könnt, nimmt sich unsere liebe Referentin für das Sekki zu folgenden Terminen Zeit für euch:

Do, 22.2: 14-16 Uhr
Mo, 26.2: 13-15 Uhr
Mi, 07.3: 13-15 Uhr
Mi, 21.3: 10-12 Uhr
Mo, 26.3: 13-15 Uhr

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei den Prüfungen und angenehme Ferien.

Liebe Grüße

Euer AStA Landau

Wahlergebnisse des Studierendenparlaments

Am 12., 13. und 14. Dezember fanden die Wahlen des Studierendenparlaments der Universität Landau statt und nun sind die Wahlergebnisse da. Zur Wahl standen die Antihelden*und Campus Grün, die ihr nach Erst- und Zweitstimmenprinzip wählen konntet.

Antihelden*: 43% (419 Stimmen)

Campus Grün: 57% (555 Stimmen)

Stimmabgabe insgesamt: 982 Stimmen (ca. 11,73%)

Verteilung der Listenplätze:

Antihelden*: 14

Campus Grün: 19

Von diesen 19 Plätzen werden nur 16 von Campus Grün besetzt werden können, da sich im Namen der Liste nur 16 Personen zur Wahl aufgestellt haben.

Die Top 3 der jeweiligen Listen anhand der Erststimme:

Antihelden*:

Paul Klär, Alexander Fischer, Johannes Kapor

Campus Grün:

Hannah Trippner, Domink Vollbracht, Julius Baur


Mehr Informationen findet ihr auf der Seite der La-Uni, die die Ergebnisse sehr gut aufgearbeitet hat.

http://www.la-uni.org/2017/12/14/stupa-wahl-ergebnisse-2017/

 

Die genaue Aufteilung der Listen könnt ihr unter folgendem Link ansehen:

http://www.stupa-landau.de/wahlen/2017-29-stupa/

 


Wir gratulieren den Listen und allen Gewählten zu dem Ergebnis und blicken voller Vorfreude in die Zukunft.

 

Liebe Grüße

Euer AStA<3

Ergebnisse der Wahlen der studentischen Vertreter*innen für Senat und Fachbereich

Liebe Studis,

am 5. und 6. Dezember hattet ihr die Möglichkeit, eure studentischen Vertreter*innen für Senat und Fachbereichsrat zu wählen.

Die jeweiligen Vertreter*innen sind auch hier aufgelistet.

 

Senat

1.KURZ, Laura
2.KÖRNER, LUKAS

Fachbereich 5

Mitglieder:

1. HENDRICKS, Julian
2. KÖRNER, Lukas
3. MÜLLER, Lena
4. KURZ, Laura

Ersatzmitglieder:

1. DITTMAR, Mona
2. TRIPPNER, Hannah
3. GALUS, Patrick

Fachbereich 6

Mitglieder:

1.DEUBLER, Christian Jeffrey
2.GOTTL, Magnus
3. LIM, Jonathan
4. EMMERICH, Daniel

Ersatzmitglieder:

1. HAIMERL, Julia
2. SEREDA, Irina *
3. STOCK, Bastian *
4. PRIBYLKOVA, Michaela *

Fachbereich 7

Mitglieder:

1.DIEUDONNÉ, Laura
2.SULZER, Lenz
3. BOLLINGER, Eric
4. MAYER, Ines

Ersatzmitglieder:

1. GRIEMSEHL, Wiebke
2. FORSTER, Quirin
3. LAMNECK, Nico
4. KLOTZ, Nora

Fachbereich 8

Mitglieder:

1. HEß, Fabian
2. BÖTTCHER, Fabian
3. KENST, Stefan
4. HORAK, Marie-Victoria

Ersatzmitglied:

KÄSMAYR, Julia

 


Wir gratulieren den Gewählten und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Liebe Grüße

Euer AStA Landau<3

Solidaritätserklärung gegen Einführung von Studiengebühren in NRW

In Nordrhein- Westfalen plant die neue Koalition die Einführung von Studiengebühren für alle Studierenden aus Nicht-EU-Ländern in Höhe von 1500 Euro pro Semester.

Wir unterstützen diesen Plan nicht und solidarisieren uns mit allen, die ebenfalls gegen kostenpflichtige und für ein gebührenfreies und offenes Studium einsetzen.

Die endgültige Fassung unserer Solidaritätserklärung findet ihr hier:

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